Flugblatt Juni 2002

An jedem ersten Sonntag im Monat gehen wir in die
Colbitz-Letzlinger Heide.

Wir nehmen sie damit Stück für Stück symbolisch in Besitz und erfüllen sie mit friedlichem Leben.

Nächster Friedensweg, der 107.:

Sonntag, 02. Juni 2002, 14 Uhr
Hütten, Platz des 11. August

Besichtigung der Gendatenbank der Forstwirtschaft
weitere Entdeckungen südlich von Hütten und Planken

ca. 5 km

Kontaktadressen und Mitfahrbörse für OFFENe HEIDe:

Joachim Spaeth, ( 01 60 / 3 67 18 96
Helmut Adolf, Vor der Teufelsküche 12, 39340 Haldensleben,
( 0 39 04/ 4 25 95 Fax 46 49 33
Dr. Erika Drees, Beethovenstr. 13, 39576 Stendal,
( 0 39 31 /21 62 67 Fax 03931/31 60 08

E-Mail: OFFENeHEIDe@t-online.de  Internet: http://www.offeneheide.de 

Spendenkonto: Gisela Mühlisch Kto. 3010008448, BLZ 81050555, Sparkasse Stendal, Stichwort OFFENe HEIDe

Gedanken danach...

"In erster Linie waren zwei Aspekte für das Votum in Sachsen-Anhalt entscheidend: Wirtschaft und Arbeit: Für 45 Prozent war die Wirtschaftspolitik ausschlaggebend, für 37 Prozent die Arbeitsmarktpolitik. An dritter Stelle lag das Thema soziale Gerechtigkeit, das für 28 Prozent der Sachsen-Anhalter bedeutsam war. Alle anderen Themen folgen mit deutlichem Abstand, darunter auch die Bildungspolitik, die jeder Siebte als bedeutsam ansah."

Aus "Sachsen-Anhalt hat gewählt" Infratest dimap –Wahlreport

"Das Wahlverhalten wurde nicht von der Sorge um Identifikation bestimmt, obsolet in einem Zeitalter, in welchem die Provinzen und Landschaften hastdunichtgesehen durchfahren, überflogen sind, sondern - vernünftigerweise - von der eigenen wirtschaftlichen Situation am persönlichen Wohnort.

Die dazu gehörigen Zahlen und die Folgen davon in Zahlen kann man derzeit im Detail überall nachlesen oder hören. Rund 20 Prozent Arbeitslosigkeit über zwei Legislaturperioden hinweg, neuerdings gepaart mit der Euro-Teuerung, Aussichtslosigkeit dazu, wurden nun folgerichtig dem acht Jahre tapfer, aber glücklos regierenden Reinhard Höppner (vom Kanzler zuletzt "der Reinhard" genannt) angeschrieben."

Aus: FREITAG, Die Ost-West-Zeitung Nr. 18/2002

"In den Auswertungen der Landtagswahlen vermissten wir die Bedeutung der Themen Kriegs- und Atompolitik auf das Wahlverhalten der BürgerInnen. In der Friedens- und Ökologiebewegung engagierte BürgerInnen wählten in der Vergangenheit SPD und die Grünen.

Die Bundespolitik trieb die BRD in zwei grundgesetzwidrige Angriffskriege und beschaffte der Atomindustrie einen noch nie dagewesenen Bestandsschutz, den sie dreist Ausstieg nennt.

Dies erschien uns als der eigentliche Grund für die niedrige Wahlbeteiligung und den Stimmenverlust von Rot/Grün . Die PDS, die die Landespolitik mitzuverantworten hat, konnte ihre Stimmenzahl fast halten, weil sisesich von der verfehlten Außen-, Sicherheits- und Atompolitik der Bundesregierung deutlich distanzierte."

Aus: Energiewende Stendal