Nächster Friedensweg, der 224.:
Sonntag, 04. März 2012, 14 Uhr,
Letzlingen, Marktplatz |
An jedem ersten Sonntag im Monat gehen wir in die
Colbitz-Letzlinger Heide.Colbitz-Letzlinger Heide.Wir nehmen sie damit Stück für Stück symbolisch in
Besitz und erfüllen sie mit friedlichem Leben.
4 km Wanderung,
Frühlingserwachen an der Waldkante,
16 Uhr Heidehotel an der B 71 zur Frage "
Naturpark oder urbanes Kampfzentrum" Zum Flugblatt
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Vom 223. Friedensweg
am 05. Februar 2012,
Einmündung nach Steinberge südlich Dolle
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Hoffnung
Südlich von Dolle trafen sich bei klirrender Kälte und Sonnenschein über 50 Teilnehmer_innen zum 223. Friedensweg. Nach einer 4 km langen Wanderung wurde ab
16 Uhr das Buch "Zur politischen Biografie
von Dr. Erika Drees" durch die Autorin Edda Ahrberg vorgestellt.
Zu den Handlunsgmaximen von Erika Dress gehörte die Aussage von Vaclav Havel: "Hoffnung ist nicht die Überzeugung dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht."
Siehe Rundbrief Februar 2012 | Zum Flugblatt Februar 2012 | Zum Artikel der Volksstimme vom 03.01.2012
Das zweite Bild zeigt Erika Drees beim 146. Friedensweg im September 2005 |
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Vom 222. Friedensweg
am 01. Januar 2011 in Golzhausen
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2012 - Empört Euch!
Nördlich von Colbitz, direkt an der B 189, in Höhe von Golzhausen begingen fast
50 Teilnehmer_innen den „Neujahrsempfang“ der OFFENen HEIDe. Christel Spenn erinnerte an den Aufruf des 93 jährigen Franzosen Stéphane Hessel in seiner Schrift "Empört Euch!".
"... Ich wünsche allen, jedem einzelnen von Euch einen Grund zur Empörung. Das ist kostbar.
Wenn man sich über etwas empört, wie mich der Naziwahn empört hat, wird man aktiv, stark und engagiert. Man verbindet sich mit dem Strom der Geschichte, und der Strom der Geschichte nimmt seinen Lauf dank dem Engagement der Vielen – zu mehr Gerechtigkeit und Freiheit, ..." Damit wurde auch für 2012 die Forderung nach einer zivilen Heide und einer friedlicheren Welt erneuert.
Weitere Redner_innen sprachen zur Unterschriften-Aktion für einen offenen Jägerstieg, zur erwiesenen Solidarität mit der Weihnachtsaktion für Kinder, dem großen Arbeitstreffen am 06.01.2012, der Beteiligung an der Meile der Demokratie und dem nächsten Vorbereitungstreffen zum Ostermarsch.
Besonderes Interesse fanden die Gedanken eines Bundeswehraussteigers, für den die Entwicklung der Bundeswehr zur Interventionstruppe der Grund seines Ausstiegs war. Seine Bedenken über die wachsende Geheimhaltung über die Einsätze und Einsatzpläne, lassen den Schluss zu - wir wissen immer weniger, über das, was wirklich in den Planungen und Kampfeinsätzen passiert.
Nach dem 5 Km- langen Friedensweg durch den Wald um Golzhausen, vorbei an den Störungen
des Truppenübungsplatzes und der im Bau befindlichen A14, wurde an der eingedeckten Futterraufe ein Neujahrskaffee eingenommen.
Siehe Rundbrief Januar 2012
Zum Flugblatt Januar 2012
Artikel der Volksstimme vom 03.01.12
Artikel Altmarkzeitung vom 03.01.12
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Vom 221. Friedensweg
am 04. Dezember 2011 in Jävenitz
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Trotz Sturm für eine militärfreie Heide
Jävenitz wurde als Ort für den 221. Friedensweg gewählt, weil auch nach der Eingemeindung in die Stadt Gardelegen dort immer am 2. Advent ein kleiner Weihnachtsmarkt stattfindet. Engagement muss belohnt werden. Zum Treffpunkt gab es Regenschauer und Sturm. Aber den Protest gegen die militärische Nutzung der Colbitz-Letzlinger Heide gibt es bei jedem Wetter. Die Kundgebung wurde kurz gehalten.
Unter den Kundgebungsteilnehmern auch der Weihnachtsmann. Was der Weihnachtsmann nicht beim Friedensweg losgeworden ist, nimmt er mit zur gemeinsamen Aktion der Bürgerinitiativen OFFENen HEIDe und Magdeburger Montagsdemo vor der Arge in Magdeburg, wo den Kindern von Hartz-IV- Empfängern eine kleine Freude gemacht werden soll.
Das Ausharren der etwa 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurde belohnt:
Bei der anschließenden etwa 5 km langen Wanderung gab es sogar etwas Sonnenschein. Es ging sogar ein Stückchen bergauf, denn der 93 m hohe Weinberg lag auf der Wanderroute. Leider fehlte zum Rodeln der Schnee.
Am Ende der Wanderung gab es den gut geheizten Saal der Gaststätte "Zur Gans". Dort konnten wir uns bei Kaffee und Kuchen aufwärmen. Zum letzten Mal im alten Jahr gab es die Gelegenheit, den Kalender Frieden über der Heide 2012 oder andere Dinge von der OFFENen HEIDe zu erwerben.
Es wurde noch über die Veranstaltung der SPD Gardelegen zur Zukunft des Bundeswehrstandortes Letzlingen gesprochen. Ein Zeitungsbericht über diese Veranstaltung findet man im Internet unter "In fünf Jahren in die Champions League" Der in diesem Artikel erwähnte Oberstleutnant der Reserve Hans Thiele hat in seiner Eigenschaft als Dezernent der Kreisverwaltung und Leiter des Ordnungsamtes die Verfügung zum 221. Friedensweg unterschrieben, in der es heißt "Die von Ihnen angemeldete Veranstaltung ist in der angemeldeten Form geeignet, die öffentliche Sicherheit und Ordnung unmittelbar zu gefährden."
Und von Kriegen und deren Vorbereitung geht keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung aus?
Der Höhepunkt waren die Fotos von Friedenswegen und anderen Veranstaltungen der OFFENen HEIDe, präsentiert durch Bernd Luge.
Siehe auch Rundbrief Dezember 2011 der Bürgerinitiative
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A U F R U F-
Der Jägerstieg muss geöffnet bleiben!
Auch in diesem Jahr fand traditionell zum Tag der Deutschen Einheit
das Volksfest mit der Bundeswehr auf dem Festgelände am Gedenkstein
am Jägerstieg statt. Dieser Gedenkstein symbolisiert, dass am
11. September 1997 auf Grundlage des Heidekompromisses die direkte
Ortsverbindung zwischen Neuenhofe und Colbitz durch die reizvolle Paxförder
Landschaft wieder geöffnet wurde, also Fußgänger und Radfahrer
den Waldweg durch das militärische Übungsgelände zu allen manöverfreien
Zeiten benutzen dürfen.
Inzwischen gibt die Bundeswehr den Jägerstieg aber auch zu übungsfreien
Zeiten nur am Wochenende frei. In diesem Jahr soll es keinen Zutritt mehr geben.
Unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift den Aufruf „Der Jägerstieg muss
geöffnet bleiben!“ an den Leiter des Gefechtsübungszentrums, Herrn Matz.
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Vom 220. Friedensweg
am 06. November 2011 in Neuenhofe
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Unsere Berufung ist es, Gewalt zu überwinden!
Als Gast des Friedensweges wurde Wolfgang Geffe begrüßt. Er ist Landeskirchlicher Beauftragter für Friedensarbeit und sprach zur Eröffnung der Friedensdekade 2011, sie steht unter dem Motto "Gier-Macht-Krieg".
Wolfgang Geffe erinnerte an die in der DDR unterdrückte Kampagne "Schwerter zu Pflugscharen" und den damit verbunden Vorwurf des "undifferenzierten Pazifismus". Er betonte, dass dieser Vorwurf uns heute wieder begegnet und genauso haltlos ist, wie früher.
Mit dem Hinweis auf die Verleihung des Lothar-Kreyssig-Friedenspreis an den Oekumenische Dienst Schalomdiakonat (OeD) unterstrich er die drängende Aufgabe, Konflikte gewaltfrei lösen zu lernen.
Zum Schluss bestärkte er die Bürgerinitiative OFFENe HEIDe für ihr weiteres Wirken.
Am 10. November 2011 (Donnerstag) gibt es in Wolmirstedt in der St.-Katharinen-Kirche um 18.30 Uhr den Kreisjugendabend unter dem Motto "zivil statt militärisch", in welchem eine Friedensfachkraft von pbi (peace brigades international) über ihren Einsatz berichtet.
Im Aufruf der Schirmherrin der Friedensdekade Dr. Margot Käßmann („Nichts ist gut in Afghanistan“)
heißt es: „Liebe Friedensfreundinnen und -freunde, liebe Freundinnen und Freunde der FriedensDekade: „Wir brauchen Menschen, die nicht erschrecken vor der Logik des Krieges, sondern ein klares Friedenszeugnis in der Welt abgeben, gegen Gewalt
und Krieg aufbegehren und sagen: Die Hoffnung auf Gottes Zukunft gibt mir schon hier und jetzt den Mut von Alternativen zu reden und mich dafür einzusetzen…
Unsere Berufung ist es, Gewalt zu überwinden. Die FriedensDekade erinnert uns daran.“
Siehe auch Rundbrief der Bürgerinitiative
Siehe auch Volksstimme vom 8.11.2010
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Neuenhofe/Westheide
06.11.-
Jägerstieg 2011 nur noch 15h geöffnet:
Nebelig zeigte sich die Colbitz-Letzlinger Heide beim
220. Friedensweg:
Über 50 Teilnehmer_innen waren dabei, es gab Besuch von den "Lebenslauten" und der "Friedensinitiative Kyritz-Ruppiner Heide".
Der geschlossene "Jägerstieg" zeigte einmal mehr, wie notwendig es ist, die Forderung nach täglicher ÖFFNUNG zu verstärken. Für 2011 werden nur noch 15 Stunden Zutritt durch den "Standortältesten" gewährt und zwar am 19.11., 04.12., 05.12.2011 jeweils von 10 bis 15 Uhr.
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Film
über die Konzertaktion der Lebenslaute
zum 206. Friedensweg
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